Film ist Wahrheit, 24 Mal pro Sekunde. Tagebuch. Meinungen. Filmstoff.

Samstag, 20. Februar 2010

Tochter des Satans - Dark Angel


Der junge Arzt Max Barris nimmt die sehr geheimnisvoll erscheinende Veronica mitsamt ihrem Hund bei sich zu Haus auf, nachdem sie von einem Auto angefahren wurde und sie in das Krankenhaus, in dem er arbeitet, eingeliefert wurde. Die junge Frau die anscheinend kein zu Hause besitzt, scheint zudem etwas weltfremd zu sein und glaubt an das bekämpfen des Bösen auf der Welt als größtes Gut. Kein Wunder, ist sie doch ein aus der Hölle geflohener Dämon, der schon seit langem von einem Aufenthalt in der "Außenwelt" träumt. Dabei trifft sie auf ihren nächtlichen Touren auch auf so einige schlechte und bösartige Menschen und liest ihnen auf ihre sehr eigene, da grausame Art, die Leviten. Als sie dann auch noch durch die TV-Nachrichten auf den korrupten Bürgermeister der Stadt trifft und sich den Plan faßt, ihn von seiner Schlechtigkeite zu befreien, ruft dies zwei Cops auf den Plan, die in den vorgefallenen Mordfällen ermitteln. Durch ihre sehr eigene Art fällt sie für das Duo schnell in den Kreis der Verdächtigen.

Dabei hat man dann als Zuschauer nach Genuss dieses Films einen sehr zwiegespaltenen Eindruck. Einige gute Ansätze besitzt er zwar, doch leider schafft er es dabei allerdings nie, diese so gut anzuwenden, dass das Filmerlebnis auch wirklich rund und zufriedenstellend ist. Ein Problem, die so mancher Fan mit den Filmen aus dem Hause Full Moon hat. Gegründet wurde das Studio von Genre-Vielfilmer Charles Band im Jahre 1989, nachdem er seine alte Produktionsstätte Empire schließen musste. Trotz solcher Hits wie Re-Animator oder auch der Ghoulies-Reihe musste man das für seine Low Budget Horror- und Sci-Fi-Produktionen bekannte Studio leider Ende der 80er wegen finanzieller Probleme schließen. Band wollte mit Full Moon dort weitermachen, wo er mit Empire aufhörte und der erste vom neuem Studio produzierte Film sollte auch gleich ein voller Erfolg werden. Dieser hörte auf den Namen Puppet Master und war der Start für eine langlebige und äußerst erfolgreiche Reihe aus dem Subgenre des Puppenhorrors. Trotz günstigster Produktionsumstände schaffte man es im Hause Full Moon seinen Werken ein im Rahmen des B-Films durchaus sehr ansprechendes Aussehen zu verleihen. Neben Puppet Master schaffte man es über die Jahre noch andere erfolgreiche Filmreihen zu etablieren, wie etwa die Subspecies-Filme, welche im Vampirgenre zu Hause sind, oder der eher im Science-Fiction-Genre beheimateten Trancers-Reihe. Zu weiteren bekannten Produktionen aus dem Haus Full Moon gehören zu dem der Stuart Gordon-Film Castle Freak (1995), der ebenfalls Spielzeug zum Horror erweckenden Demonic Toys (1992) oder auch der ebenfalls von Stuart Gordon realisierte auf der Geschichte "The Pit And The Pendulum" von Edgar Allan Poe basierenden Meister des Grauens (1991). Nach langen Jahren des fröhlichen Produzierens etlicher Low Budget-Filme aus dem phantastischen Genre, entschloss sich Band 2002 die Full Moon-Studios zu Grabe zu tragen. Nach zwei Jahren kam es allerdings schon wieder zum Comeback von Full Moon.

Nur leider ging schon seit längerer Zeit der Charme, den die früheren Produktionen aus diesem Hause sehr wohl innehatten, leider immer mehr verloren. Die Zeiten ändern sich und der derzeitige sehr kalte und sterile Look so mancher kostengünstigen Filmproduktion kann durch den Mangel an Atmosphäre so manches Filmvergnügen eher zunichte machen. Mit diesem Problem hat auch der 1994 entstandene Tochter des Satans zu tun, bei dem leider immer etwas ein schon sehr billiger Videolook mitschwingt. Wobei man es dann teils doch schafft, ein wenig stimmige Atmosphäre zu vermitteln. Leider kann diese nicht über die ganze Laufzeit geschafft werden. Dabei ist die Eingangssequenz in der Hölle sogar recht nett gemacht und schafft durch Farbgebung und Ausleuchtung ein angenehmes Ambiente. Richtig doller Horrorlook zum Schwelgen ist es natürlich nicht, aber gerade für Full Moon-Verhältnisse wirklich gut umgesetzt. Und auch wenn man hier die Hölle als einen grausamen Ort darstellt, so gefällt der Ansatz, dass alle dortigen Dämonen und Schergen Diener Gottes sind, die seinem Befehl unterstehen und dabei sogar beim allabendlichen Essen ein Tischgebet abhalten und sogar ein Kreuz in ihren Behausungen haben! Man will hier sogar aus gängigen Klischees aussteigen, tischt einige lustige Unglaublichkeiten auf aber schafft es nicht, dem anhängenden Trashappeal eine lustige und unterhaltsame Komponente hinzuzufügen.

Diese stellt sich erst spät im Film ein, der bis zu diesem Zeitpunkt als x-fache Direct-to-Video-Produktion ohne größere Ereignisse bzw. Überraschungen auskommt und nach einem doch schon bekannten Schema abläuft. Wenigstens kommt man schnell zur Sache und nach einer kurzen Einführung der verträumten Dämonin Veronica und ihrer Familie, die vor allem durch einen strengen Vater der nichts von den Träumereien von der Außenwelt hält, dargestellt wird. Also macht sich die junge Dame flugs mit ihrem Hund der auf den liebreizenden Namen Höllenreiter sehr schnell auf Richtung Oberwelt. Wie man es sich aus diversen anderen Streifen denken kann, gibt sich die höllische Kreatur, die sehr schnell ihre Hörnchen, den Schwanz und auch die Flügel ausblendet um nicht zu sehr unter dem Menschenvolk aufzufallen, ziemlich fremd und seltsam. So steht sie nach ihrem Aufstieg in die unserige Welt splitterfasernackt im rumänischen Setting herum, welches mühsam vom Film als amerikanische Großstadt verkauft wird. Dank ihres mit so einigen schönen Talenten ausgestatteten Wauwaus bekommt sie aber schnell mal was zum Überziehen und trifft dann alsbald auf Max. Zwar kann man sich hier schon denken, dass es zwischen der gar nicht mal so unattraktiv auftretenden Angela Featherstone und ihrem Partner Daniel Markel knistern könnte, aber auch hier umschifft man etwas das altbekannte Klischee des typischen verliebens, da man ja die meiste Zeit nahe aufeinander hockt.

Aber Spannung möchte so nicht wirklich aufkommen und auch wenn Veronica während den Schichtzeiten von Max die Umwelt erkundet und da so einige böse Buben mal mehr, mal weniger effektiv und blutig bestraft, möchte das noch nicht so sehr hinter dem Ofen hervorlocken. Man gibt sich Mühe, Tochter des Satans nicht allzu billig aussehen zu lassen und ihn zu einem soliden Film werden zu lassen, doch von nervenzerreißendem Horror ist man hier weit entfernt. Auch wenn die Polizei auf den Plan kommt und in den Morfällen ermittelt, möchte sich nicht größeres Interesse am Stoff aufbauen. Als reiner Horrorfilm ist das zu wenig, auch wenn man wohl versucht, eine Gratwanderung zwischen modernem und altmodischem Genrekino hinzubekommen. Der Film gerät allerdings doch ab und an ins Wanken. Erst beim Date zwischen Veronica und Max kann der Film dann mit seinem Trashappeal punkten und bietet so einige unterhaltsame Szenen, die mit zu den Stärksten des gesamten Werks gehören. Wenn schon nicht solide Filmkunst, dann wenigstens unfreiwillige Komik, die allerdings für einen runden Gesamteindruck auch zu wenig ist. Dafür kann dann allerdings Mike Genovese mit gehörigem Overacting punkten, nachdem ihm Veronica ihr Geheimnis anvertraut hat. Man fragt sich aber dann schon, was die Cops in der Geschichte verloren haben, wird ihre Arbeit doch recht halbherzig und die beiden auch eher als komisches Duo dargestellt. Selbst das bestreben Veronicas, den Bürgermeister von seinem sündigen Treiben wird sehr unausgegoren und ideenlos vorangetrieben. Durch einen eigentlich ziemlich grundsoligen Charakter des gezeigten, versickert dann auch wieder das angesprochene Trashfeeling.

Selbst die mimischen Qualitäten geben keinen Grund zum Amüsement, bis auf die angesprochene Szene Genoveses. Man sollte natürlich keine überragenden Leistungen erwarten, doch für Low Budget-Verhältnisse geht das ganze schon in Ordnung und läßt einen daran erinnern, dass man wirklich schon schlimmeres gesehen hat. Wobei die Hauptdarstellerin wohl eher durch ihr Aussehen gecastet wurde, aber auch sie sich ordentlich anstrengt. Über all die Zeit kann man Tochter des Satans dabei nicht mal als Ärgernis ansehen. Es ist ein durchschnittlicher Film, dem es zu sehr an Atmosphäre und ansprechendem Spannungsbogen fehlt, da er in seiner Geschichte etwas zu sehr auf das Zurechtkommen der Protagonistin in der menschlichen Welt eingeht. Ist zwar an und für sich auch nett anzusehen, nur von Schreck- und Schockmomenten ist man hier sehr weit entfernt. Der Film driftet einfach zu schnell wieder in die Belanglosigkeit ab, um auch hargesottene Allesglotzer wirklich zu überzeugen. Selbst für B-Film-Überfreunde dürfte dieses Werk eine teils harte Geduldsprobe sein, da man nur selten auf seine Kosten kommt. Spät kommt man in Fahrt und schafft es dabei nicht, bis zum Ende in der Bahn zu bleiben. Gerade wenn Veronica sich aufmacht, den Bürgermeister aufzusuchen, fällt die Ideenlosigkeit auf, die da schon im Drehbuch klaffte. Da bleibt hinterher nur ein Stirnrunzeln und Schulterzucken übrig, wenn das Finale hier einige große Sprünge macht, nur weil nichts mehr einzufallen schien.

Hinzu kommt, dass man das Ende auch recht cheesy gestaltet hat. Hätte vielleicht anders ausgesehen, wäre aus dem Film eine weitere Reihe aus dem Hause Full Moon geworden, woraufhin der Untertitel The Ascent im Originaltitel hinweisen könnte. Nur wäre da wohl schon genauso schnell die Luft rausgewesen, wie in diesem Streifen. Da ist zu wenig wohlwollendes Horror- und noch weniger Trashfeeling dabei, was das ganze zu einem zufriedenstellenden Endergebnis bringen kann. So kann man mit einem zugedrückten Auge Tochter des Satans in den unteren Durchschnitt einsortieren und dort auch nicht mehr so schnell herholen. Soviel Unterhaltungswert hat der Film, anders als andere Full Moon-Titel, dann leider doch nicht. Aus zuviel Solidität kann man eben auch keinen rundum guten Film machen.

Montag, 15. Februar 2010

Schlag 12 in London


Wie ein Eremit lebt und arbeitet Dr. Henry Jekyll in seinem Haus mitten in London. Ausgegrenzt und belächelt von den eigenen Kollegen geht er seinen Forschungen nach, die sich mit den zwei unterschiedlichen Seiten, die in einer Kreatur wohnen, beschäftigen. Vollkommen eingenommen von der Arbeit, bemerkt er nicht wie seine Frau Kitty ihn mit seinem Freund Paul Allen, der sich gerne mal etwas Geld von Henry schnorrt um seinen luxoriösen Lebensstil zu finanzieren, betrügt. Und nachdem seine Experimente an Tieren erste Erfolge brachten, wagt Jekyll einen Eigenversuch. Nach der Einnahme seines Serums verwandelt er sich in den adretten, aber auch skrupellosen Mr. Hyde, der noch verkommener und hinterhältiger als Paul Allen ist. Dieser und Jekylls Frau Kitty sind auch Objekt der Begierde von Jekylls Alter Ego: doch während Paul sich mit dem Lebemann anfreundet, weißt Kitty die Annäherungsversuche vehement ab. Also angelt sich Jekyll eine begehrte Tänzerin aus dem Etablissement in dem Paul und Kitty immer verkehren und spinnt eine bösartige Intrige gegen die beiden. Sein einzigster Nachteil sind dabei die recht kurze Wirkung des Serums und der auftretende innere Kampf gegen die friedliebende Natur des Jekylls.

Im Jahr 1886 erschien mit "Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde" ein phantastischer Roman aus der Feder von Robert Louis Stevenson, den man mittlerweile bedenkenlos in die Kategorie Weltliteratur einordnen kann. Seine Version vom Kampf zwischen Gut und Böse und den beiden Seiten einer Persönlichkeit, prägte die Nachwelt sowohl im literarischen Bereich als auch in anderen. Doktor Jekyll und sein zweites Ich wurden neben dem Vampir Dracula und Frankenstein und seinem Monster zu Ikonen der Phantastik und sind selbst heute noch fest in unserer (Pop-)Kultur verankert. Auch in der Filmwelt fand der Stoff seinen Platz und wurde dementsprechend oft verfilmt. Schon 1912 wurde er zum ersten Mal unter der Regie von Lucius Henderson adaptiert. Selbst Friedrich Wilhelm Murnau, der mit Nosferatu, eine Symponie des Grauens sich auch noch bei Bram Stoker bedienen sollte, nahm sich das Buch zur Hand und drehte 1920 mit Der Januskopf eine frei auf Stevensons Buch basierende Version mit Conrad Veidt in der Hauptrolle. Im Jahre 1940, gut 20 Jahre später, sollte Spencer Tracy in der Hollywood-Version Arzt und Dämon den zwiegespaltenen Akademiker verkörpern und unter anderem seine Filmpartnerin Ingrid Bergman in den Wahnsinn treiben. Macht man noch einmal einen Zeitsprung von 20 Jahren so befindet man sich in den angehenden 60ies und findet schon wieder eine Version des Stoffs vor: diesmal von den legendären Hammer-Studios, der Produktionsstätte, welche mit Dracula und Frankensteins Fluch schon einige Jahre zuvor klassischen Horrorfiguren neues Leben eingehaucht hatten.

Dabei beschritt das britische Studio, wohl auch der Kosten wegen, mit seiner Buchverfilmung einige andere Wege als die Filmemacher und Autoren zuvor. Schon zum damaligen Zeitpunkt hatte sich in den Köpfen des Publikums die Darstellung der beiden Figuren des Stoffs breitgemacht, dass der werte Herr Doktor immer tugendhaft und gutaussehend und der niederträchtige Hyde ungepflegt und animalisch dargestellt wird. Die Animalität zeigte sich dabei auch in der vermehrt auftretenden Körperbehaarung des Hyde. Anders bei Hammer. In Schlag 12 in London ist Doktor Jekyll ein besessener und äußerst introvertiert agierender Mensch, kaum mit sozialen bzw. zwischenmenschlichen Kontakten gesegnet. Ein ehemaliger Kollege von ihm besucht ihn noch, doch dann hätte er eigentlich nur seine Frau, die ihn mit seinem "Freund" Paul Allen betrügt. Dies dürfte allerdings auch nur die Folge dafür sein, dass Jekyll - über seine Arbeit brütend - die ansehnliche Ehegattin keines ausführlicheren Blickes würdigt. Seine Zurückgezogenheit, in der man auch ein Stück weit eine gewisse Art der Verzweiflung sehen kann, kostet ihn dabei fast sein gesamtes soziales Umfeld. Er scheint unfähig zu sein, die seiner Frau, die sehr gerne an Gesellschaften teilnimmt und in teuren Lokalen verkehrt, zu erfüllen. Es scheint ihm gänzlich unmöglich zu sein, über seinen Schatten zu springen und sie zu ihren abendlichen Belustigungen zu begleiten. Jekyll kann sehr schwer abschalten, was auch sein Aussehen, vorzüglich von Hammers Haus-Maskenbildner Roy Ashton gestaltet, zeigt: graues, wildes Haar, ein zotteliger Bart und tiefe, zahreiche Augenringe zieren ihn.

Kaum nach Einnahme des Serums verwandelt, präsentiert er sich dabei als fesch und attraktiv daherkommender Gentleman, dessen Manieren nicht wirklich so fein sind, wie sie es auf den ersten Anschein sind. Glatt poliert, sauber rausgeputzt präsentiert sich in Hammers Version von Stevensons Werk der Mr. Hyde, der hinter seiner so sauberen Fassade ein wahrlich diabolischer und unmoralischer Mensch ist, der nur auf den eigenen Vorteil bedacht ist. So geht man hier zwar einen durchaus interessanten Weg, nur ist er für den beschreitenden Zuschauer ein recht beschwerlicher. Dadurch, dass man Hyde alles animalische und offensichtlich gewalttätige Potenzial genommen hat und ihn eher zum scharfzüngigen Ränkeschmieder umgewandelt hat, kommt der durch sein mittlerweile beträchtliches Alter eh schon etwas angestaubte Film sehr unspannend daher. Das es trotzdem Spaß macht, dem moralischen Zwiespalt zwischen gutem und bösen beizuwohnen, muss man vor allem Hauptdarsteller Paul Massie hoch andichten. Der nach der Produktion nur noch vereinzelt in Filmen auftauchende Mime versteht es hier mit sehr lässig daherkommender Professionalität die beiden Charaktere darzustellen. Dabei legt er auch schon in der ebenfalls anders ausgelegten Darstellung des Doktors gute Leistungen hin und zudem schenkt ihm Drehbuchautor Wolf Mankowitz einige sehr zweifelhafte, da für die Figur ungewohnte Züge. In seinem Garten spielende taubstumme Kinder werden da gegenüber dem Kollegen als "rohe, dumme Tiere" bezeichnet und überhaupt scheint der gute Doktor sehr wenig Respekt für seine Mitmenschen zu besitzen.

Auftrumpfen kann Massie dann, wenn Mr. Hyde die Bildfläche betritt. Sein selbstsicheres und -verliebtes Auftreten, rüpelhaft und doch äußerst charmant, ist einfach herrlich mitanzusehen. Direkt, ehrlich und dadurch auch oft verletzend fährt er die Ellenbogen im Londoner Nachtleben aus und versinkt in diesem mit vollstem Körpereinsatz. Das er dabei auch über Leichen geht bzw. sich über jegliche ethische und/oder moralische Konventionen des damaligen Zeitalters hinwegsetzt, dürfte selbstverständlich sein. Es ist unheimlich toll Massie und seinem ebenfalls gut aufspielenden Ensemblekollegen zuzuschauen. Durch diese "Hardcore Playboy"-Zeichnung des Hyde-Charakters gibt es teilweise tolle, messerscharfe Dialoge zu hören, die sitzen. An der Seite Massies sind Dawn Addams als liebreizende, aber auch verschlagene Kitty und der allseits bekannte Christopher Lee als hochstaplerischen und betrügerischen Paul Allen zu sehen. Gerade die Konstellationen zwischen Massie, Addams und Lee sind ein wahrer Hochgenuss, der durch die wie eh und je überbordernde, verspielte und detailreiche Ausstattung noch verstärkt wird. Wenn die Hammer Studios was konnten, dann die viktorianische Zeit Englands und diesen düsteren und unheilschwangeren Gothicstil perfekt zu inszenieren. Egal ob das dunkle Labor von Jekyll, die schummrigen Spelunken der Londoner Unterwelt oder die pompösen Unterhaltungslokale der "Upper Class": Die Schauplätze sind wunderbar und gerade letzteres ist ein grellbuntes Spektakulum. Eyecandy, der die Netzhaut beschlagen und den Zuschauer begeistert zuschauen läßt.

Doch all dieser Pomp kann die Trägheit der Geschichte nicht übertünchen. So sehr Jekyll und Hyde betören können: als Horrorfilm hat Schlag 12 in London so seine lieben Probleme. Richtig schauerlich wird er eigentlich keine Zeit, somit bleibt die Spannung ziemlich auf der Strecke und zwischendrin macht sich sogar eine kleine Länge breit. Schade, ist der Stoff doch eine interessante Adaption. An Atmosphäre mangelt es ihm ja nicht mal, doch Schreck- und Schockszenen sind hier vergebens zu finden. Der in Hyde innewohnende Wahnsinn wird nur angedeutet, so zum Beispiel bei einer Prügelei im Lokal, der eine ziemlich ruppige Abweisung einer Dame voraus ging. Die wüste Beschimpfung dieser und das Einschlagen mit einem schweren Kerzenständer auf den Kopf des Verteidigers besagter Dame sind - zusammen mit den anderen sehr kurzen Momenten - einfach zu wenig. Geradezu verwunderlich, schien es doch eigentlich eine Leichtigkeit für das Kultstudio zu sein, atmosphärisch dichten Gänsehauthorror zu fabrizieren. Hier hat man sich wohl etwas zu sehr mit dem Buch verhaspelt, welches interessante Interpretationen zuläßt, die ohnehin schon lange mit Buch verknüpft sind. Am ausgeprägtesten ist hier der innere Kampf eines Menschen zwischen seiner guten und seiner schlechten Seite bzw. zwischen Zwei unterschiedlichen Persönlichkeiten, die man haben kann. Die angedeutete multiple Persönlichkeit des Doktors wird gerade am Ende am deutlichsten, wenn der Kampf zwischen den beiden Charakteren beide in Mitleidenschaft zieht. So spricht Hyde aus einem Spiegel heraus zu Jekyll, der wenig später mit der Stimme seines bösen Ichs spricht. So ist das Forschen nach dem Trennen des Guten und des Bösen im Menschen und das daraufhin enstandene Serum nur ein Vorwand, eine in der Phantastik verhaftete Metapher für die gespaltene Persönlichkeit des Doktors.

Weiter geht es dann noch, betrachtet man sich nochmal die Hammersche Darstellung von Hyde, der anders als Jekyll eher nach einem Mitglied der oberen Gesellschaft bzw. des oberen Bürgertums aussieht. So könnte er Stellvertretend für eine ganze damalige oder sogar noch die bestehende Schicht des gehobenen Bürgers stehen, der hinter seiner so aalglatten Fassade ein verkommenes, moralisch zweifelhaftes Individuum darstellt. Es ist nicht alles Gold was glänzt, wie schon ein Sprichwort weiß und hier anhand des Protagonisten eindrücklich gezeigt wird. Man betrügt, lügt und versucht so, seinem Willen und seinen Bedürfnissen auf höchst egoistischer Basis nachzukommen und diese für sich einzuholen. Diese Kritik an der feinen Gesellschaft scheint ungewöhnlich genug für Hammer-Verhältnisse, dass hier das Fundament des Horrorüberzugs deutlich ins Wanken gerät. Überzeugend ist das ganze als reine Horrorgeschichte nämlich wirklich nicht, wirkt der Film dafür doch arg strapaziös und geschwätzig. Wer ein Faible für langsam erzählte Streifen hat, kann durchaus zufrieden gestellt werden doch Fans von dichten Gruselszenen dürften in der Tat enttäuscht werden. Der Horror kommt schlicht und ergreifend etwas zu kurz und so funktioniert Schlag 12 in London am ehesten als phantastisch angehauchtes Psychodrama, welches als solches gesehen sehr einfach, aber wie angesprochen nicht uninteressant realisiert wurde.

Dabei muss man dem Film zu Gute kommen lassen, dass er unter der routinierten Arbeit von Stammregisseur Terence Fisher trotzdem gute, wenn auch leich zähe Unterhaltung bieten kann. Zu schwach als Schocker, etwas zu trivial und an Substanz vermissende Studie der menschlichen Psyche steht der Streifen einfach etwas zu sehr zwischen den Stühlen, verlässt den Raum auch nicht als Sieger, dafür aber als oldschooligem Vertreter des britischen Genrefilms, den man noch guten Gewissens in das Feld des überen Durchschnitt einordnen kann. Wie Doktor Jekyll ist auch Schlag 12 in London etwas schwach auf der Brust und läßt einiges vom gewohnten Hammerstoff vermissen, auch wenn die Grundzutaten allesamt vorhanden sind. Alles in allem wäre da etwas mehr drin gewesen. Das man das ganze durchaus nicht so steif und vor allem bei weitem sleaziger und lockerer darstellen kann, hat das Studio dann mit dem selben Stoff in seiner Endphase Anfang der 70er gezeigt: dort entstand unter der Regie des ebenfalls versierten und oft bei Hammer gesehenen Roy Ward Baker der Film Dr. Jekyll und Sister Hyde, in dem sich der Doktor - wie der Name schon sagt - in ein attraktives aber auch mörderisches Weib verwandelt. Aber, um es nochmal klarzustellen, auch Kollege Fisher hat einen durchaus sehenswerten, wenn auch nur leicht über dem Durchschnitt anzusiedelnden Horrorfilm geschaffen, dem es wirklich an den Schocks fehlt, dafür aber mit einem gut aufgelegten Protagonisten-Trio aufwarten kann.

Sonntag, 14. Februar 2010

Gewalt rast durch die Stadt

Es ist eine ganz logische Sache: alles was eine gute und schöne Seite besitzt, hat auch eine schlechte. So ist es auch mit Rom, der italienischen Hauptstadt, in der es eben auch eine menge kleiner Ganoven gibt, die es den Einwohnern sehr schwer machen. Doch zum Glück gibt es solche Hardliner wie Kommisar Berti, der hart durchgreift. Und dies ist durchaus wörtlich zu nehmen. Egal ob Raubüberfälle auf Linienbusse, Supermärkte, Autodiebe oder Handtaschenräuber: bei Berti muss jeder irgendwann seinen Kopf hinhalten und wo er hinlangt, wächst kein Gras mehr. Als ein ihm nahestehender Kollege bei einem Einsatz hinterrücks niedergeschossen wird und sich Berti bei der anschließenden Verfolgung der Täter nicht mehr beherrschen kann und den gestellten Täter erschießt, wird er vom Dienst suspendiert. Doch Dank des Anwalts Sartori kann der Ex-Kommisar trotzdem weiter gegen die Gesetzlosen vorgehen: er schließt sich der vom Anwalt gebildeten Bürgermiliz an und fährt Nachts mit seinen Mitstreitern Streife durch die Straßen Roms um die Stadt vom Abschaum zu befreien.
Und wenn es so etwas wie eine Blaupause für den Poliziotteschi, also den italienischen Polizeifilm, gibt, dann muss man auf jeden Fall den Mitte der 70er entstandenen Gewalt rast durch die Stadt angeben. Zwar gab es auch schon vor ihm einige Crime- und Actionthriller, die den Fokus der Geschichte auf die Arbeit eines harten Ermittlers oder auf die kleinen und großen Fische aus dem Untergrund legte, doch dieser Film gilt für viele Freunde des Genres als wahrer Prototyp und das Beispiel für eben diese Sparte. Selbst wenn das Muster für den Handlungsablauf auch schon vorher bestand, Gewalt rast durch die Stadt bringt die verschiedenen Elemente des Genres präzise auf den Punkt. Doch nicht nur der Storyablauf vieler nachkommender Filme wurde hier geprägt, Hauptdarsteller Maurizio Merli wurde durch seine Rolle als Berti der Inbegriff des unkorumpierbaren Bullen, der mit seinen überharten, unkonventionellen Methoden seinen Vorgesetzten zum Haareraufen bringt. Der 1940 in Rom geborene Merli tauchte zunächst nur mal hier und da in einigen Produktionen auf, bevor er 1975 die Hauptrolle in Roma violenta ergattern konnte. Mit stoischem Blick, kaum akzentuiertem Minenspiel und vollstem Körpereinsatz stellte er in vielen weiteren Poliziotteschi den unkonventionellen, harten Bullen dar. Darunter führte er mit einem buckeligen Tomas Milian eine harte Schlacht in Die Viper, traf auch nochmal in Die Gewalt bin ich auf Milian, jagte in Camorra - Ein Bulle räumt auf die Gangster durch Neapel oder bekämpfte die Convoy Busters. Bis in die späten 80er Jahre durfte er sich im Actionsektor austoben und war so auf dieses Genre festgefahren, dass er in all den Jahren nur in einem Film aus einem anderen Genre zu sehen war. 1977 grub er für Sergio Martino im späten Italowestern Mannaja das Beil des Todes aus. 1989 verstarb Merli im Alter von gerade mal 49 Jahren an einem Herzinfarkt, der ihn während eines Tennisspiels ereilte.

Ein Verlust für die Fans und auch für die allerdings damals schon in den letzten Zügen liegende, alte Filmindustrie des Stiefellandes. Merli war ein markanter Typ, der mit seinem strengen Gesicht, dem zum Markenzeichen gewordenen Schnäuzer und einer ebenso strengen, gescheilteten Frisur nicht gerade wenigen Filmpartnern den Scheitel mit ordentlichem Wums langzog. Während in Deutschland erst Götz George im deutschen TV als Schimanski nach dem Motto "Erst schießen, dann fragen" agierte, so war schon Merli ein Jahrzehnt früher auf den Trichter gekommen, dass dies auch eine wirksame Methode ist, um unliebsame Gestalten von der Straße ins Kittchen zu befördern. So ruppig wie sich auch Merli gibt, so ist auch der Film inszeniert. Schnörkellos und ohne großen Pomp oder unnötigem Ballast zieht sich ein dünner Faden durch diverse Episoden, die Kommissar Berti bei seinen Ermittlungen zeigt. Das von Vincenzo Mannino geschriebene Script schafft es dabei, dass die Sprünge von Geschichte zu Geschichte nicht ganz so grob ausfallen. Hauptaugenmerk liegt hier nicht wie in anderen Poliziotteschi auf einer größeren Story, die von Banden-, Mafiabossen oder schweren Verbrechen handelt, sondern von den Gangstern auf den Straßen, diesen vielen kleinen Fischen, die ebenfalls organisiert sind, allerdings trotzdem kleinere Nummern sind. Dabei verfügt Merli über Kollegen, die sich getarnt im Milieu aufhalten und so auch Informationen über die Drahtzieher der im Film darsgestellten Verbrechen beibringen.

Am häufigsten darf dabei der allseits bekannte Ray Lovelock der als Biondi an der Seite von Merli agieren darf, seiner blonden Haarpracht beraubt wurde und nun Brünett durch Rom tingeln die Gangster ausspitzeln darf. Dabei ereilt ihn schon recht früh im Film ein hartes Schicksal, dass Berti dann noch verbissener und härter agieren darf. Hier wird auch das bisher vorherrschende Muster der Geschichte aus Verbrechen, Ermittlung und Action aufgebrochen und läßt auch einige ruhigere Momente zu. Diese sind dabei trotzdem noch relativ selten anzutreffen. Über das Privatleben von Berti erfährt man sehr wenig, nur dass er eine Freundin hat, die er unregelmäßig sieht und mit ihr dann meist auch schnell in der Horizontalen landet. Als seine Freundin agiert übrigens Daniela Girodano, die allerdings weitaus weniger Screentime besitzt als zum Beispiel in Blutiger Freitag oder Blutige Magie, in denen sie ebenfalls zu sehen ist. Dabei hat sie die einzigste und nennenswerte weibliche Rolle inne und ist - wenn überhaupt - vielleicht gerade mal an die 10 Minuten zu sehen. Gewalt rast durch die Stadt ist eben ein echter Männerfilm, zu 101% Testosterongeschwängert, wo selbst die holde Weiblichkeit keinen Platz mehr hat. Hier müssen Gesetze bekämpft werden, was höchste Konzentration erfordert. Dabei ist Merli zum Beispiel so konzentriert, das sein Schauspiel auf das Mindeste reduziert ist. Streng blickt er hinter seiner Schenkelbürste hervor läßt anstatt der Mimik lieber die Fäuste oder die Wumme sprechen. Da macht sich Lovelock schon besser. Ein wirklich guter Charakterdarsteller war Merli ohnehin nie, allerdings macht dies sein Charisma und seine Präsenz wieder wett. Die durchaus namhaften Kollegen wie Silvano Tranquilli als sein Vorgesetzter, Richard Conte als Anwalt Sartori oder John Steiner als absolut schmierigem Gangster "Nagel" bewegen sich auf gutem bis durchschnittlichem Niveau. Gerade Conte ist dabei genauso stoisch wie Kollege Merli.

Große Darstellerleistungen sind hier sowieso fehl am Platze. Wie der Filmtitel schon so schön sagt, rast die Gewalt durch Rom. Der deutsche Videotitel ist schon geeignet für den Film, doch passender ist da Verdammte, heilige Stadt, unter dem der Film in den deutschen Kinos lief. Ein griffiger Titel der den harten und auch teils resignierenden Ton des Films gut einfängt. Resignierend vor allem gegenüber der Polizeiarbeit im damaligen Italien, denn Merli fungiert hier wohl auch als Sprachrohr des einfachen Volkes, dass sich von den Ordnungshütern verlassen fühlt. Da wird nach dem Überfall auf den Bus mit Todesopfer von einigen Insassen die Todesstrafe gefordert, während andere sich über die Unfähigkeit von Bertis mokieren. Und auch Berti fühlt sich, als seiem ihm durch unnötige Gesetze die Hände gebunden. So stellt er sich die Frage, ob er im Einsatz - konfrontiert von gewaltbereiten Tätern - eher das Gesetzbuch anstatt die Pistole ziehen soll. Härte soll regieren und den Brechern von gesellschaftlichen Regeln zeigen, wo denn nun der Hammer hängt. Vor allem gibt dies aber auch eine gute Rechtfertigung für so einige harte Szenen, in denen geprügelt und geballert wird, dass sich die Balken biegen. Während Merli bei einer Befragung seinem Gegenüber auch schon mal gerne fast den Arm bricht, so wollen Räuber, verfolgt von diesem bärbeisigem Typen diesen abhängen, in dem sie ihm Arbeit verschaffen: aus dem fahrenden Auto heraus ballert man mit der MG wahllos in die Menschenmenge und tötet so vollkommen unbeteiligte Menschen. Eine unheimlich zynische und intensive Szene, die sich ins Gedächtnis prägt.

Da könnte man auch von einem modernen Don Quichotte, also Kommissar Berti sprechen, der gegen die übergroßen Windmühlen des organisierten Verbrechens ankämpft und trotz all seiner Entschlossenheit und Erfolgen daran verzweifelt. Gerade nach seiner Suspendierung spürt er seine eigene Waffen, als er von einem bekannten Ganoven eine Abreibung verpasst bekommt, wie sonst nur er sie verteilt. Hier zeigt der Film auch seine Schwächen, da eine minimal veränderte Grundkonstellation - Merli ist kein Polizist mehr sondern nun Mitglied einer Bürgermiliz - nicht großartig die Erzählstruktur des Films ändert. Sowohl Merli als auch das Werk an sich benutzen weiterhin ihre bekannten Muster. Durch den episodenhaften Aufbau schafft man es auch nicht wirklich, eine gewisse Spannung aufzubauen. Es macht durchaus Spaß den Kommissaren auf seine Wege durch ein sehr tristes und nüchtern eingefangenes Rom zu begleiten, nur merkt man, dass es ihm an gewisser Substanz mangelt. Seine Stärken hat er allerdings in den Actionszenen. Ruppig geht es zu und gibt dem Zuschauer direkt auf die 12. Sehr gut und herausstechend ist dabei eine längere Verfolgungsjagd durch ganz Rom, die an Unglaublichkeit, aber auch in Intensität von den restlichen Szenen kaum zu überbieten ist. Sehr geschickt ist hierbei die Egoperspektive, da die meiste Zeit aus Merlis Auto heraus oder direkt am Reifen kurz über dem Asphalt gefilmt wurde. Die ansonsten eher wenig vorhandene Spannung wacht hier aus ihrem Dornröschenschlaf auf und beschert eine richtig tolle Szene. Merlis Charakter ist dabei so abgebrüht, dass er während der Fahrt die beschädigte Windschutzscheibe raustritt und ganz lässig weiterfährt!

Untermalt ist der Film von einem etwas schwächeren, aber doch noch gutklassigem Score der Gebrüder de Angelis. In seinen besten Momenten groovt er ordentlich und untermalt die diversen Episoden wirklich sehr passend. Zusammen mit dem sehr grauen und verwaschenen Look, der wie angesprochen die Hauptstadt sehr nüchtern und beinahe trostlos einfängt ergibt dies einen gutklassigen, vollkommen in Ordnung gehenden Poliziotteschi der vor allem durch die ruppige Action und den ebenfalls sehr hart agierenden Maurizio Merli punkten kann. Seine dabei unterschwellig schwermütige Stimmung geht in einem bitteren Ende auf. Gewalt rast durch die Stadt ist ein durch und durch sehr ordentlich inszenierter Film von Marino Girolami, der übrigens der Vater des ebenfalls sehr bekannten Regisseurs Enzo G. Castellari ist, welcher ja auch von Quentin Tarantino sehr verehrt wird. Neben Gewalt rast durch die Stadt gehört der hochgeradig exploitative Trashklopper Zombies unter Kannibalen zu Girolamis bekanntesten Arbeiten. Wer sich also an die Filme mit Merli in der Hauptrolle oder auch an das Poliziotteschi-Genre an und für sich heranwagen möchte, ist mit diesem Film bestens bedient, da er ein wirklich guter Einsteig darstellt und bestens unterhalten kann, auch wenn ihm einige Ausreißer nach oben auch gut gestanden hätten.

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