Film ist Wahrheit, 24 Mal pro Sekunde. Tagebuch. Meinungen. Filmstoff.

Dienstag, 28. Juni 2011

Wang Yu - Der Karatebomber

Während der japanischen Besatzung Chinas im zweiten Weltkrieg begeht ein japanischer Kommandant Selbstmord, nachdem einer der Gefangenen sein Vertrauen missbrauchte und mit einem weiteren Gefangenen floh. Kurz darauf folgt ihm auch seine Ehefrau und die drei Kinder des Paares werden von der von Rache getriebenen Tante aufgezogen und einer harten Ausbildung durchzogen, um sich später am Verräter zu rächen. Dieser betreibt ein kleines Restaurant und hat allerlei Sorgen. Seine Tochter ist an den Augen erkrankt und bedarf einer teuren Operation, doch die Ersparnisse für diese gehen meist dafür drauf, seinen Taxi fahrenden Sohn aus allerlei Schwierigkeiten zu holen bzw. dessen Strafen zu begleichen. Der Kung Fu-begeisterte Filius ist nämlich ein ziemlicher Hitzkopf und gerechtigkeitsliebend, was ihn schon in so manche brenzlige Situation gebracht hat. Dafür hilft ihm seine Vorliebe für zünftige Prügeleien weiter, als die mittlerweile erwachsenen Söhne des toten Kommandanten seinen Vater aufgespürt und während eines arrangierten Treffens in Krankenhaus geprügelt haben. Als diese dann auch noch seinen kleinen Bruder und die fast blinde Schwester entführen schlägt seine Stunde um endlich mal richtig die Fäuste sprechen zu lassen.

Vor Bruce Lee war... Jimmy Wang Yu! Der ehemalige Schwimmer, Rennfahrer und Soldat ist vielleicht nie der ausgesprochen technisch perfekte Techniker bzw. Kämpfer gewesen, doch eben die Tatsache, dass er einen durchtrainierten Körper vorzuweisen hatte, brachte ihn Anfang der 60er Jahre zum Film. Er unterschrieb einen Vertrag bei den renommierten Shaw Brothers und unter dem Kultregisseur Chang Cheh begann sein Stern bald zu glänzen. Sein von harten Straßenkämpfen, in die er als Jugendlicher öfters verwickelt war, geprägter Stil war zur damaligen Zeit bahnbrechend und 1967 verhalf ihm der Film Das goldene Schwert des Königtigers zum Durchbruch. Darin verkörperte er zum ersten Male einen einarmigen Helden, was er auch später in diversen anderen Filmen immer wieder gerne tat. Der 1970 entstandene Wang Yu - Sein Schlag war tödlich war der erste erfolgreiche Kampfsport-Film, in denen die Darsteller ausschließlich mit ihren Händen und nicht wie vorher eher üblich, mit Waffen gegeneinander kämpften. Der Streifen löste also einen wahren Trend aus und der Erfolg seiner Filme blieb Wang Yu natürlich nicht verborgen. So forderte er eine große Beteiligung an den Einspielergebnissen, was die Shaw Brothers allerdings verwehrten. Es folgte der Bruch mit dem großen Studio, was einen Gerichtsprozess nach sich zog, dessen Urteil zu folge hatte, dass er keine Filme mehr in Hong Kong drehen durfte.

Dies war auch ein wenig das Todesurteil für seine Filmkarriere. Ihm folgten schnell besser im Kung Fu und anderen Kampfkünsten ausgebildete Darsteller wie der bei Shaw unter Vertrag stehenden Ti Lung oder der bei Golden Harvest bald zum Megastar werdende Bruce Lee. Was dem beim Lees Produktionsstudio involvierten Schauspieler, der nun öfters in Taiwan drehte, filmisch verwährt blieb, wurde von seinem Privatleben teils äußerst spektakulär ausgeglichen. Hiermit stand er äußerst oft mit diversen Affären, Schlägereien im betrunkenen Zustand, dem angeblichen Verprügeln seiner Ehefrau und weiteren Delikten in den Schlagzeilen. Der Schauspieler verstand es auch bald, seine dauerhafte Präsenz in den Klatschspalten der Blätter effektvoll einzusetzen. So ertappte er seine dritte Ehefrau in Begleitung von Reportern und Kamerateams auf frischer Tat beim Seitensprung. In den 80ern stand er in Taiwan sogar wegen Mord vor Gericht, wurde aber aus Mangel an Beweisen wieder freigesprochen.

Ganz so wild und turbolent wie in seinem Privatleben geht es im Karatebomber, welcher schon nach seinem Zerwürfnis mit dem Shaw-Studio entstand, nicht zu. Dabei bietet er aber schon einen äußerst netten Einstieg, wenn die klein gewachsene Tante ihren drei Zöglingen ordentlich Feuer unter dem Hintern macht und ihnen eine knüppelharte und erbarmungslose Ausbildung in den Kampfkünsten gibt. Da werden viele Schichten von Steinplatten mit Händen und Köpfen bearbeitet, Holzpfähle sollen in der Vorstellung der Brüder zum Feind - den Chinesen - werden und man muss sich dem "Stockschlag, welcher ohne jede Gegenwehr erfolgt" aussetzen. Ein hartes Prozedere, wobei ihre Lehrerin und Tante die drei Haudraufmänner im weiteren Verlauf des Filmes locker toppt. Bis zur Konfrontation zwischen dem nache Rache sinnenden Trio und Wang Yu bzw. erstmal dessen Filmvater, vergeht einige Zeit. Der unter der Regie von Shan-hsi Ting (Ding Sin-Saai) entstandene Film läßt viel Zeit verstreichen bis der Part kommt, nachdem das gierige Publikum lechzt. Bis dorthin legt man den Fokus auf die familiären Gegebenheiten. Richtig in die Tiefe geht man allerdings nicht wirklich. Dafür werden den beiden Themen, welche die Familie beschäftigt, ordentlich Zeit gegeben. Um den Zuschauer bei der Stange zu halten, bleibt hier der Fokus auf Troublemaker Wang Yu, der auch schon mal in eine Prügelei gerät, wenn er eigentlich nur eine Streiterei zwischen einem Kollegen und einem betrunkenen Fahrgast schlichten will.

Da geht dann dankenswerterweise der Gaul mit ihm durch was zwangsläufig zur nächsten Klopperei führt. So ist die erste Hälfte von Wang Yu - Der Karatebomber darauf ausgelegt, wie sich dieser immer weiter Probleme verschafft, während im fernen Japan daran gearbeitet wird, sich am Verräter des toten Vaters zu rächen. Die Trainingsszenen sind dabei meist weitaus spannender, da irrsinniger gestaltet. Sie zeugen von einer einfach nur tollen, aberwitzigen Überdrehtheit, wie man sie auch aus so manch anderen Martial Arts-Filmen dieser Zeit kennt. Diese zeugen ja auch von teils aberwitzigen Trainingsmaßnahmen. Zwar bieten auch Wang Yus Sequenzen einige anschauliche Kampfszenen, doch zwischen drin kommt beinahe ein wenig Leerlauf auf. Dabei ist der Einstieg mit der Verfolgung von einer Diebesbande, welche Wang Yu und sein Taxi gerne als Fluchtwagen hätten, sogar einige schön gefilmte Szenen. Man wiederholt sich aber alsbald, auch wenn man versucht, den Film handlungsmäßig voranzutreiben. Die Geldstrafen, zu denen Chen Li, so der Rollenname, verdonnert wird, werden immer höher und so das für die Augenoperation der Schwester angesparte Geld immer weniger. Der Vater überwirft sich beinahe mit seinem Sohn bzw. resigniert und überläßt diesen, nachdem er die Kaution für ihn bezahlt hat, das verbliebene Geld. Ein Martial Arts-Streifen ist aber eben kein Drama. So ist das ganze leicht als Mittel zum Zweck zu durchschauen.

Dafür bietet die erste Hälfte eine sehr nette, größer angelegte Szene im Restaurant eines Kunden von Chen Lis Freundin, der eine ganz besondere Idee hat, wie er die Rechnung für die Lieferungen an sein Haus begleicht. Doch zum Spaß mit Wang Yus Braut kommt er nicht, denn dieser ist natürlich zur Stelle und befreit die Angebete prompt aus den Fängen dieses schmierigen Gesellen. Gut, das der Karatebomber dann etwas mehr in die Gänge kommt, wenn das fiese Japaner-Trio in Hong Kong ankommt und mit der Suche nach Chen Lis Vater beginnt. Mit einer von großer Hand geplanten Finte wird dieser in ein Sägewerk gebeten, man gibt sich als die Söhne des zur Flucht verholfenen Gefangenen aus und würde am liebsten den Herren über den Jordan schicken. Doch weit gefehlt. Dieses Szenario ist vielleicht zu lang geraten, so dass auch so manche Spannungsmomente doch etwas wirkungslos verpuffen. Hier läßt der Film auch längst jegliche Feinheiten in der Inszenierung wie zu Beginn aufblitzend, vermissen. Man pendelt sich auf ein technisch ordentliches Level ein, damit man die Hauptattraktion für den Zuschauer einigermaßen ansprechend präsentieren kann.

Diese ist wie es sich für einen Wang Yu-Film gehört natürlich anständiges Gekloppe in allen Formen. Großartig und technisch ansprechende Choreographien sollte man nicht erwarten. Auch wenn es mit Yasuaki Kurata einen unter anderem in Karate und Kung Fu ausgebildeten Akteur gibt, der einer der drei Brüder mimt, so kann der werte Herr Hauptdarsteller bzw. das ganze Werk eher durch beherztes Zulangen aller Beteiligten glänzen. Das Brüdertrio ist dabei sogar alsbald lieber gesehen als der eigentliche Held der Geschichte, da sich diese mit ihrem Overacting herrlich fies geben und so ein kleines Highlight des Films darstellen. Diese dürfen dann im Duell mit Wang Yu auch ordentlich austeilen, aber mehr noch einstecken. Wer allerdings nach natürlich erfolgreicher Gegenwehr von unserem taxifahrenden Helden dachte, dass wäre schon alles, was der Karatebomber zu bieten hat, der hat sich geirrt. Immerhin gibt es ja noch die Tante der Drei, die es wirklich in sich hat. Die zum Beispiel auch im trashigen und ultrablutigen Der unbezwingbare Super Chan (1971) Tse Gam Guk besticht dabei weniger durch ihr mimisches Talent, sondern eher mit ihrem wahnwitzigen Charakter. Die gute ist für Wang Yu ein ganz schön harter Brocken.

Das ist der Karatebomber für die Fans eher weniger. Man merkt dem Streifen schon seine Schludrigkeiten in der technischen Umsetzung an, was ihm einen gewissen eigenwilligen Charme verleiht, ihn so aber auch etwas verlieren läßt. Der Film hält sich dann doch zu lange bei den Problemen Chen Lis auf. Weniger wäre da in Verbindung mit einer straffer erzählten Story mehr gewesen. Das Ding ist keineswegs schlecht, bietet gutklassige Unterhaltung, kann aber auch gegen die vielen anderen, in der Gegenwart spielenden Kung Fu-Klopper der damaligen Zeit nicht wirklich ankommen. Erst einige Jahre später konnte der Hauptdarsteller mit dem furiosen Duell der Giganten (1975) nochmal einen kleinen Hit landen. Beim Karatebomber reicht es nur zu einem kleinen Zwischendurch-Streifen, der eher Lust nach mehr macht. Als Appetizer geht er aber mit einem zugedrückten Auge noch in Ordnung.


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Sonntag, 26. Juni 2011

Metropolis 2000

Man schreibt das Jahr 2019 und auf der Welt hat es ordentlich gerumst: ein großer atomarer Krieg hat die Erde, wie man sie einst kannte, weitgehend zerstört. In der Hoffnung, doch noch irgendwie so etwas wie Zivilisation zu finden, folgen die letzten Überlebenden der Katastrophe einem ominösen Funksignal und ziehen so durch die Lande. Ungefährlich ist das Leben dieser Nomaden allerdings nicht, da es mit mit den Templern eine hochgradig gefährliche, sektenartige Bande gibt. Deren Führer One hat es sich in den Kopf gesetzt, die letzten Reste der Menschheit auszurotten, da diese es nicht weiter wert seien, auf dem Erdboden zu wandeln. Er möchte mit seinen Templern eine neue, bessere Rasse erschaffen. Mit allerlei Gemeinheiten im Kopf macht man so den Leuten das Leben noch schwerer als es ohnehin schon ist und mordet munter durch die Gegend. Dagegen hat allerdings Scorpion etwas. Der ärgste Feind von One, der auch dessen Schergen Shadow und Mako ein Dorn im Auge ist, spuckt den Templern in schönster Regelmäßigkeit in die Suppe. Als Mako, dem Liebling Ones, bei einem Hinterhalt auf Scorpion ins Gras beißt, eskaliert der Konflikt. Nicht nur, dass One es jetzt endgültig auf den Kopf Scorpions abgesehen hat, es gilt zudem auch noch eine größere Gruppe von Nomaden zu schützen, welche ins Visier der Templer geraten sind. Unterstützung erhält Scorpion vom geheimnisvollen Bogenschützen Nadir und einem kleinen Jungen, der handwerklich allerlei auf dem Kasten hat.

Das es dabei nicht gerade langweilig wird und ordentlich zur Sache geht, versteht sich von selbst. Zwischen seinem Endzeit-Doppelschlag The Riffs - Die Gewalt sind wir (1982) und The Riffs II - Flucht aus der Bronx (1983) fand Enzo G. Castellari noch genügend Zeit einen weiteren, in postatomarer Zukunft spielenden Streifen abzudrehen. Dabei schien der aus einer filmisch sehr umtriebigen Familie stammende Regisseur ordentlich Lust und Laune getankt zu haben, stehen doch alle drei Filme für zünftiges Entertainment in einer nicht allzu fernen Zukunft. Teilweise darf man den Italienern eben auch dankbar dafür sein, aus filmischen Trends so schnell und billig wie möglich ein paar Dollar bzw. Lire machen zu wollen. Anfang der 80er war Mel Gibson als Mad Max schon zwei Mal durch die Wüste getigert, wobei seine Abenteuer ebenfalls in einer postatomaren Zukunft angesiedelt waren. Der Erstling von 1979 als auch die Fortsetzung aus dem Jahr 1981 waren von Erfolg gekrönt und in Italien war dann Castellari einer der ersten, der dann die italienische Varianten des Endzeit-Actioners auf die Leinwand brachte.

Anstrengungen, eine eigenständige Geschichte zu entwickeln, hat man hier natürlich nicht gemacht. Italienische Endzeit-Streifen sind meistens Variationen altbekannter Geschichten die entweder bei Mad Max und seinen Fortsetzungen oder später auch beim Schwarzenegger-Vehikel Running Man (1987) abkupfern oder Versatzstücke beider Filme munter miteinander kombinieren. Unter all den kopierten Handlungselementen gab es hier und da aber auch gelegentlich Anwandlungen, eigene Ideen mit einzubringen. Metropolis 2000 bietet sich hier als gutes Beispiel an, erinnerte sich Castellari doch beim Verfassen der Geschichte an seine Zeit, als er auch noch Italowestern machte und brachte Elemente aus diesem Genre ein. Eine Bande, welche friedliche Menschen terrorisiert und denen sich ein Fremder ohne größer beleuchtete Vergangenheit entgegenstellt, hört sich ohnehin schon sehr stark nach Western made in Italy an. Die Namensgebung der Protagonisten scheint so also nicht von ungefähr zu kommen. Für Scorpion könnte man also auch ganz leicht Django oder andere Namen von Western-Helden nehmen, ebenso wie bei dessen Gegenspielern. Man sollte den im Original I Nuovi Barbari betitelten Film aber auch nicht nur als verkappten Spätwestern in futuristischem Gewand ansehen.

Dafür geht Castellari dann doch einen ganz anderen Weg. Grundzüge verschiedener Westerngeschichten sind vorhanden, im Finale blitzt hier und da auch inszenatorisch der Westerneinfluss auf. Alleine dann schon, wenn die Gegenüberstellung von Scorpion und One ganz klassisch wie ein Duell Mann gegen Mann mit für den Western ganz typischen Kameraeinstellungen gefilmt wurde. Eher zeichnet der Sprößling des Regisseurs Marino Girolami (das G. in Castellaris Namen steht übrigens für Girolami) das Bild einer hoffnungslosen, dunklen Welt. Auch wenn dies auf den ersten Blick gar nicht so recht auffallen mag. Immerhin versprüht Metropolis 2000 auch ein ganz starkes 80er Jahre-Feeling, der beim soliden und sehr dynamischen Score von Claudio Simonetti anfängt und in den teils unglaublichen Kostümen und Frisuren der Darsteller mündet. Irgendwo da draußen, in einem nicht näher bekannten Land, soll es noch eine wohl weitgehend intakte Zivilistion geben, von der die Menschen in diesem Film allerdings sehr weit entfernt sind. Die harmlosen Flüchtlinge, auf der Suche nach weiteren Menschen, getrieben von einem schwachen Funksignal, sind hier das schwächste Glied und sind den Gefahren dieser unwirtlichen Welt ausgesetzt. Der Glaube an eine bessere Welt, trotz der Zerstörung, die sie umgibt, ist hier ein kleiner Trost. Manche, wie der von Vater Moses angeführte Treck, sucht dabei zusätzlich Kraft in Gott.

Im krassen Gegensatz sind da die Templer unter der Führung des sadistischen Ones. Jedenfalls, was deren Ideologie angeht. Hoffnung kennen sie nicht und den Glauben an Gott haben sie auch schon lange aufgegeben bzw. diesen erst gar nicht besessen. Da ist auch die Einführung des Chefs der Bande, sehr schön von Luigi Montefiori alias George Eastman dargestellt, richtig klasse gelungen. Mit Leichtigkeit zerreißt er hier eine ganze Bibel (!) und spricht davon, dass genau solche Bücher der Untergang der Menschheit bedeutete und sie erst dahin gebracht haben, wo sie nun sind. Da war der gute Enzo ja schon ein ziemlicher Schelm, als er zusammen mit Tito Carpi und Antonio Visione am Script saß. Nicht nur, dass die Bande eines christlichen Ritterordens trägt: sie erinnert auch so sehr an eine Sekte, deren Jünger sich blindlings um den wahnsinnig Worte des Untergangs predigenden One scharen und seine Befehle ausführen. Als wäre dies noch nicht genug, so ist Metropolis 2000 zudem unterschwellig ein ziemlich schwuler Film. Dabei ist das Wort keinesfalls abwertend oder sogar homophob gebraucht. Es ist schlicht und ergreifend einfach eine Tatsache. Bei den Templern ist keine Frau zu finden und die genaue Beziehung von One zu Mako wird nie richtig angesprochen, sondern nur angedeutet. Es scheint aber die Grenzen einer Schüler-/Lehrer-Verbindung oder wie man es immer nennen mag, zu sprengen. Die unglaublichste Frisurenpracht ist ebenfalls bei den Templern zu finden. One rennt mit silbernen Strähnen im Haar rum, Shadow mit hochtoupierter Haarpracht die seinem bärtigen Antlitz eine etwas tuntige Note gibt und Mako mit schön gestyltem, lila-schwarzem Iro.

Diese leicht homosexuelle Note, die da die ganze Bande bekommt, gipfelt in der Szene, in der Scorpion in die Hände der Templer gefallen ist und von One bestraft werden soll. Da steht dieser also hinter unserem gepeinigten Händen mit einem gläsernen Messer und man erwartet eigentlich Mord oder Folter, doch legt One damit dann lieber Scorpions Hintern frei und setzt zur Vergewaltigung von diesem an. Nicht vergessen darf man die Kanonenläufen, die wie übergroße Phalli aus den Motorhauben der Templer-Gefährte ragen. Einen größeren Sinn für die homosexuellen Anspielungen was die Templer angeht scheint es wahrlich nicht zu geben und steht auch im krassen Gegensatz zu einer Aussage Ones, wo er doch eine neue, bessere Rasse züchten will. Dabei ist dies allerdings auch nur eine (aber auch die größte) der vielen Unglaublichkeiten, die Metropolis 2000 so zu bieten hat. Trotz seiner sichtlich kostengünstigen Umsetzung, wartet er allerdings mit allerhand Fantasie und gehörig vielen Actionszenen auf. Der billige Look von Locations, Kostümen oder auch den Gefährten stört nicht im geringsten sondern passt wie die Faust aufs Auge und verstärkt den ohnehin schon hohen Spaßfaktor des Films. Alleine schon die Gimmicks mit denen die Wägen bestückt sind wie ausfahrbare, kreisende Messer, Raketen- oder sogar Flammenwerfer sind großer Sport. Wenn dann auch noch Fred Williamson als Nadir mit den verschiedensten Sprengladungen als Pfeilspitzen um die Ecke kommt (da fühlt man sich ganz gering an die Comicfigur des Green Arrow erinnert), hat der Film das Herz des Zuschauers erobert.

Die kleineren Löcher der Handlung, die vom roten Faden der Fehde zwischen One bzw. den Templern und Scorpion zusammengehalten wird, stopft Castellari dabei mit netten Actionszenen. Wie in vielen seiner Filme reichert er diese auch mit einer Extraportion Zeitlupensequenzen auf, was mal mehr, mal weniger gut funktioniert. Einigen Szenen nimmt es dann doch ein wenig die Dynamik und lässt diese zu übertrieben aussehen, andere werden damit gut aufgemotzt. Wenigstens wird Metropolis 2000 niemals langweilig. Da stößt selbst das leicht blasse Spiel von Hauptdarsteller Giancarlo Prete, der sich hier hinter dem Namen Timothy Brent versteckt, nicht weiter sauer auf. Williamson sowie Eastman bügeln das ja wieder aus. Ferner wirken Giovanni Frezza, der kleine Junge aus Fulcis Haus an der Friedhofsmauer als Handwerker-King sowie Castellaris Brüderchen Ennio als Shadow mit. Die holde Weiblichkeit ist hier eher eine Randerscheinung und mehr als gut auszusehen darf auch Anna Kanakis nicht. Dafür macht sie diese Sache sehr gut. Ebenfalls sehr gut macht auch der Film seine Sache, der routiniert von Castellari umgesetzt worden ist und einige nette Einfälle sowie hier und da sogar ganz nette Kameraeinstellungen mit sich bringt. Metropolis 2000 ist bodenständige Endzeit-Action, die zwar trashig, aber trotzdem höchst vergnüglich ausgefallen ist. Massenware aus den 80ern, die wirklich zu den besseren ihrer Art zählt und sehr kurzweilig ausgefallen ist. Und wie schrieb Christian Keßler so schön über diesen Film: Metropolis 2000 ist wohl der beste Film, der in einem Steinbruch gedreht wurde. Einfach ein temporeiches und durchaus auch spannendes, post-atomares Vergnügen.


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Dienstag, 21. Juni 2011

Texas Chainsaw Massacre: Ein Schmaus im Terrorhaus

Wer gerne reist und Schauplätze besucht, an denen mehr oder minder bekannte Filme gedreht wurden, der sollte bei einem Aufenthalt in den USA unbedingt mal nach Kingsland in Texas fahren und dort im Junction House Restaurant dinieren. Wieso? Weil dieses Restaurant das Haus ist, in dem Tobe Hooper seinen Terrorfilm-Klassiker The Texas Chainsaw Massacre drehte.



Direktlink | via Fünf Filmfreunde

Mittwoch, 15. Juni 2011

Die Gesichter hinter den Stimmen: Synchronsprecher-Kurzporträt

Santiago Ziesmer, Matthias Deutelmoser und Manfred Lehmann. Unbekannte Namen? Die Stimmen dieser drei und vor allem die Darsteller, denen sie hier in Deutschland ihre Stimme leihen, dürften wohl weitaus bekannter sein. Selbst einige eingefleischte Filmfreunde könnten bei diesen Namen ihre Probleme haben. Bis man dann urplötzlich die Trickfigur Spongebob Schwammkopf oder Namen wie Orlando Bloom und Bruce Willis erwähnt. Schade, dass die deutschen Synchronsprecher teilweise so ignoriert werden, obwohl es hier - damals sogar noch mehr wie heute - wirklich gute Arbeiten bei den Synchronisationen von Filmen gibt. Wenn man bei den 70ern und 80ern bleibt, sogar bei kleineren B-Produktionen, die gerade durch deutsche Vertonungen noch an Schmierigkeit hinzugewinnen konnten.

Der Designer, Fotograf und Filmemacher Tom Rölecke hat einen gut drei-minütiges Video gedreht, sich den oben genannten drei Darstellern und Sprechern gewidmet und so ein sehr kurzweiliges Kurzporträt der drei geschaffen. Anschauen lohnt sich.



via Benhammer

Dienstag, 14. Juni 2011

24 Frames - Interessantes von den Kollegen 06/14/2011

Posted from Diigo. The rest of my favorite links are here.

Montag, 13. Juni 2011

Piranha 3D

Alexandre Aja ist der Mann fürs Grobe. Die Filmographie des gebürtigen Franzosen ist zwar noch recht überschaubar zur Zeit, doch sind die meisten seiner Werke nicht gerade zimperlich. Zudem ist der Regisseur mittlerweile auch der inoffizielle Fachmann wenn es um die Neubearbeitung von schon vorhandenem Filmwerk angeht. Sein Hollywood-Einstand The Hills Have Eyes (2006) war eine gelungene Neuauflage des in den 70ern enstandenen Wes Craven-Vehikels, der einigen anderen Remake-Machern gezeigt hat, wie man 1:1-Umsetzungen mit einigen, eigenständigen Ideen verbindet und nicht nur mehr schlecht als recht, wie so viele Remakes klassischer Horrorfilme, alten Stoff in möglichst neue, stylische Bilder verpackt. Es folgte die US-Adaption des koreanischen Horrorfilms Into The Mirror (2003), welches schlicht Mirrors betitelt wurde. Da konnte man ja dann schon stutzen, wenn man das Original kannte. Gehört dieser doch eher zu den leiseren Horrorfilmen, die ohne großem Getöse und schon gar nicht mit übermäßigem Kunstblutverbrauch daherkommen. Auch wenn Aja in seiner Version des Stoffs dann doch zweimal ordentlich vom Leder zieht, dies aber auch recht gut in die Handlung einbetten konnte, so hat er es auch verstanden, das sehr subtile Original für US-Verhältnisse in ansprechenden, effektbetonten Grusel zu generieren.

Zuletzt sprang er dann auch noch auf den populären 3D-Zug auf und präsentierte seine Version von Joe Dantes Piranha aus dem Jahr 1978. Von einem Remake kann man hier allerdings nur noch bedingt sprechen. Die Grundsituation haben beide Filme gemein: die Bedrohung äußerst gefräßiger Schwarmfische für eine große Ansammlung von Menschen, die sich der Gefahr überhaupt nicht bewußt sind. Legte Dante sein Original ja etwas als Parodie auf Spielbergs Der weiße Hai aus, so verfolgt Aja mit seiner Version einen ganz anderen Ansatz. Dieser wollte mal wieder sowas machen, wie man es in den 70ern und 80er zu hauf hatte: Exploitation, wenn man so mag, im Überfluss, die nur das selbstzweckhafte Zeigen von ordentlich nacktem Fleisch und blutigem Gekröse im Sinn hat. Laut Aja eben so ein "Guilty Pleasure", bei dem man einfach mal eine gute Zeit vor dem Bildschirm bzw. der Leinwand hat. Dieses Ziel hat er dann auch erreicht. Piranha 3D ist reinstes Popcorn-Kino, ein lautes und entwaffnendes Getöse das die niederen Instinkte anspricht. Rasant geht es dabei von statten und ohne großartig Gefangene zu machen kann man sich diesem Stoff gar nicht verwehren. Schnell entsteht eine Guilty Pleasure-Wirkung, zumal hier auch immer eine Wanderung auf dem schmalen Grat zwischen Coolheit und Peinlichkeit besteht.

Das Script der beiden Autoren Pete Goldfinger und Josh Stolberg verlegt die Geschehnisse an den Lake Victoria. Es ist Spring Break-Zeit und somit sind viele knapp beschürzte Leiber, männlich und vor allem natürlich weiblich, vorprogrammiert. Saufen, Party und ordentlich Tits and Asses. Das war auch schon all' die Jahre zuvor eine ordentliche Stange Arbeit für Sheriff Forester und ihr Team. Durch ein Erdbeben wurde im See allerdings eine alte Höhle freigesetzt, in der prähistorische Piranhas seit vielen Millionen von Jahren lebten und nun natürlich nach der langen Zeit des kannibalistischen Treibens nun richtig Hunger auf all' das verlockende, junge Frischfleisch haben. Die Bedrohung ist immens, zumal die toughe Sheriff-Dame diese nicht wirklich eindämmen kann und in den Trubel auch noch ihr Sohn Jake rutscht, der trotz seiner Aufgabe, Babysitter für die kleinen Geschwister zu spielen, lieber den Locationscout für einen Pornoproduzenten gibt und auch seinen heimlichen Schwarm Kelly mitreinzieht. Mehr an Story braucht man auch gar nicht. Zuviel wäre hier sowas wie ein Fremdkörper, der von den eigentlichen Attraktionen ablenken würde. Großartige Wendungen, tiefere Figurenzeichnungen sind Fehlanzeige. Die Regularien der Teenie-Horror-Attraktionen sind eng begrenzt und werden vom Regisseur und Autorenteam nach bestem Wissen und Gewissen umgesetzt.

Dabei regiert hier nicht allein das tumbe Abspulen bzw. Zeigen von nackter Haut und viel Gore. Man gibt sich hier und da auch ironisch und versteht sein Werk auch wirklich als Teil-Hommage an die guten alten Zeiten der 80er Jahre. Ein Erdbeben, das wahrscheinlich durch eine auf den Seegrund aufkommende Bierflasche ausgelöst wird? Eine Unglaublichkeit, die wohl so nur in den obskuren Werke der 70er und 80er möglich war und hier dankenswerterweise wieder aufgenommen wurde. Piranha 3D ist Over the Edge-Unterhaltung, bei der man gar nicht erst Logik oder plausible Zusammenhänge erwarten sollte. Das ist Schlock in Mainstream-Optik, glattgebügelt, ganz und gar für die junge Zielgruppe konzipiert. Man merkt aber hier und da auch die Handschrift Ajas bei all den vielen Brüsten und platten, sexuellen Sprüchen bzw. Jokes und teils recht unbeholfen in den Film eingefügten für die 3D-Technik konzipierten Szenen. Diese sind eventuell etwas zu viel des Guten, sieht man diverse Angriffe der Fische ab. Auf den Zuschauer herabprasselndes Erbrochenes - das ist 3D-Gross Out wider des guten Geschmacks. Kommt man zu den Fischen zurück, so hat man hier wieder diesen typischen Aja-Effekt: das Unheil bricht ohne große Vorankündung über die Zuschauer bzw. die Figuren herein. Das ist nicht feinfühlig sondern mit dem Holzhammer herbeigeführt, das allerdings seine Wirkung nicht verfehlt.

Aja reißt den Zuschauer gut mit, stürzt ihn ins Geschehen und verschafft seinem Werk auch eine ordentliche Portion an Spannung. Wie die Opfer der titelgebenden Kreaturen wird man blitzschnell von dieser überrannt und nagt an einem. Die subjektive Kamera gleitet in gekonnt ausgeleuchteten und montierten Szenefolgen durchs Wasser. Hier beobachte man nicht einfach, wie aus weiter Ferne die Bedrohung auf die Protagonisten oder Statisten herangleitet, der Zuschauer wird zu einem Teil des Schwarms. Sicherlich bieten auch andere Tierhorrorfilme, in denen irgendwelche Wasserbewohner zur Bedrohung werden, solche Einstellungen, doch der Wechsel zwischen anschleichen und pfeilschnellem drauflosstürzen auf den Happen, der da im Wasser hin- und herplanscht, ist mehr als nur gekonnt umgesetzt. Das Grauen kommt hier aus dem Dunkel. Schon das erste Auftauchen des Schwarms in der Tiefe der freigesetzten Höhle lässt hier von der einen auf die andere Sekunde den übergroßen Schwarm an Fischen einfach so erscheinen. Das Licht legt hier die im Dunkeln liegende Bedrohung frei und ohne groß zu warten, läßt Aja diese dann über seine Figuren herfallen. Dabei geht man äußerst effektiv vor, treibt die Handlung in großen Schritten voran und vorallen dorthin, wo man sie haben wollte: bei der großen Spring Break-Sause. Die Story ist eigentlich nur ein Mittel zum Zweck, nicht nur zwischendrin schon hier und da blutige Szenen und nackte Haut zu zeigen, sondern auch zum Höhepunkt des Films zu steuern. Wenn Aja sowas wie der neue, europäische König des Terrorfilms sein sollte, dann schafft er sogar, diesen durch CGI animierte Raubfische hereinbrechen zu lassen.

Es wird ein wahres Massaker veranstaltet und gerade in dieser lang ausgedehnten Szene zeigt sich mal wieder, dass der Tierhorror an und für sich auch mal des öfteren kleinere Ausflüge in die Sparte des Katastrophenfilms macht. Wortwörtlich zerfleischt man hier die schöne, heile Partywelt der feierwütigen Studenten, die außer Sex und Saufen nichts anderes im Kopf haben. Wo in den 80ern nun maskierte Killer in Feriencamps die Jugend zur Tugend bewegen durch tumbe Gewaltakte bestraften wollte, kommt Aja mit der wütenden Natur um die Ecke. Die Gewalt die von den recht ordentlich animierten Fischen ausgeht (somit bleibt Deep Blue Sea (1999) der Tiefpunkt, wenn es um richtig schlecht umgesetzte Wasserbewohner geht), ist dabei nicht von schlechten Eltern. Selten war ein Tierhorrorfilm der letzten Jahre so blutig wie Piranha 3D. Was hier gezeigt wird, ist wirklich nicht von schlechten Eltern und trägt eindeutig die Handschrift des Franzosen. Auch Tierhorror liegt ihm, obwohl man hier nur altbekannte Mechanismen neu auflegt. Dies aber auf wirklich unterhaltsame Art und Weise. Endlich hat man halt mal wieder einen No Brainer, der ordentlich Spaß bereitet, sich seiner schundigen Art bewußt ist und auch gar nichts anderes vor hat. Dabei geht man mit der Wucht der alten Zeiten vor, wenn es um effektvolles Sterben geht. Man ist nicht bierernst wie so viele Filme der Torture Porn-Welle, die fast alle daran scheitern, intensive Momente wie in nihilistischen 80er-Werke wie Maniac (1980) oder ähnlichen Werken, heraufzubeschwören. Stumpf ist Trumpf. Solange es eben nicht bierernst serviert wird.

Da bleiben die Darsteller ja eigentlich ein wenig auf der Strecke, verkommen sie bei soviel fischiger Action doch etwas zum Beiwerk. Obwohl doch zu Beginn Richard Dreyfuss, welcher Spielbergs weißen Hai überlebte, als alternder Angler das erste Opfer der bissigen Piranhas wird. Ein schöner Cameo und ein Beginn mit einem Augenzwinkern. Etwas verschenkt wird allerdings Christopher Lloyd als verschrobener Besitzer einer Tierhandlung, der schnell den Aushilfsexperten gibt und Aufklärung gibt, um was für eine schuppige Bedrohung es sich überhaupt handelt. Man wünscht sich durch seine typisch schräge Rolle etwas mehr Screentime für den Kultmimen. Was man von diesem zu wenig hat, das macht das herrliche Overacting von Jerry O'Connell wieder wett: der durch die Rolle des Woody Hoyt in der TV-Serie Crossing Jordan bekanntgewordene Darsteller überzeugt durch seine aufgedrehte Art als ebenso hibbeligen Pornoproduzenten, der wirklich nichts anderes als die Geschlechtsmerkmale seiner Darstellerinnen im Kopf hat. Bei dieser Rolle schwankt man ständig zwischen Amüsement und leichter Genervtheit, was sicherlich ein berechnender Schachzug der Autoren ist. So ereilt ihn auch ein recht böser Abschied aus dem Film, der sich geschaffen hat. Bei all dem flotten herangehen an der Sache schießt man eigentlich nur am Ende nicht übers Ziel hinaus, sondern landet hier etwas auf dem Standstreifen. Soll heißen, dass das Finale lahmt, abrupt ist und irgendwie einfallslos erscheint.

Die finale Einstellung ist typisch für einen Horrorfilm dieser Art, das Ende aber mag nicht wirklich überzeugen, auch wenn es nur ein Aufmacher für die letzte Einstellung ist. Sie ist offen, der erfahrene Horrorfilmfan kennt sowas zuhauf doch ab und zu ist es eben doch etwas unbefriedigend. Da hat Aja durch sein ausuferndes Massaker die Zuschauer zu heiß gemacht und stößt sie dann zu schnell ins kalte Wasser, um sie wieder abzukühlen. Ein kleiner Makel, der aber Piranha 3D keinen größeren Kratzer beschert. Dafür strahlt er dann doch zu sehr, trotz seiner offensichtlichen, selbstzweckhaften Art. So schön war oldschooliger Stumpfhorror schon lange nicht mehr. Das ganze unterhält eben prächtig und läßt einen nach dem Filmgenuss diebisch grinsend zurück, teilweise auch noch recht baff durch die herben Goreszenen. Alles in allem hat man hier einen gutklassigen Film, ein feiner Snack für Zwischendurch. Trotzdem wünscht man sich aber für Aja mal wieder einen Film wie sein Haute Tension (2003), der mal wieder etwas düsterer und ernster aufgebaut ist. Aber egal welches Thema man ihm vorliegt: der gute Alex versteht es, daraus einen recht guten Stoff zu bauen, der mal mehr, mal weniger sehr gut goutierbar ist. Piranha 3D ist bestes Horror-Fast Food wie man es sich wünscht, wenn einem mal nach sowas ist.


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